Information zum Mentoring

Unter Mentoring wird eine vertrauensvolle, reziproke Beziehung zwischen einer erfahrenen und einer oder mehreren weniger erfahrenen Personen, die sich über einen längeren Zeitraum regelmäßig treffen verstanden. Der Fokus der Treffen liegt auf der Förderung der persönlichen Entwicklung der Mentees innerhalb ihres beruflichen Kontextes. (Abbildung s. unter dem Text. Abgrenzung von Mentoring zu anderen Beratungsfeldern [nach Viney & McKimm 2010])

Im KWWL finden unterschiedliche Formen des Mentorings statt:
Im Peer mentoring vernetzen sich Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung untereinander und treffen sich im digitalen Raum oder an Stammtischen zum niederschwelligen Austausch von Informationen.
Das peer Mentoring im KWWL wird gemeinsam mit der JADE (link: http://www.jungeallgemeinmedizin.de/tiki-index.php?page=Willkommen) organisiert.

Im Einzelmentoring können sich Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung bei Bedarf an Ansprechpartner einer speziellen Region oder zu bestimmten Themengebieten wenden.
Regionale Ansprechpartner im KWWL.
Eingeschriebene ÄiW oder solche, die eine Weiterbildung in der Allgemeinmedizin planen können sich an unsere Regionalen Ansprechpartner wenden, die Sie für Fragen zur Organisation der lokalen Weiterbildung beraten können. Regionale Ansprechparzner finden Sie hier:

regionale AnsprechpartnerInnen im KWWL   (193.5 kB)

Durch die Regionalität des Mentorings soll ermöglicht werden, Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Ebenen des regionalen Gesundheitssystems auszutauschen.

Davon unbenommen ist die Vermittlung von Rotations- und Hospitationsmöglichkeiten – diese werden in der Regel innerhalb lokaler Weiterbildungsverbünde vermittelt.

Überregionale Ansprechpartner für Fachfragen
Eingeschriebene TeilnehmerInnen erhalten eine Liste von Ansprechpartnern, die über die regionale Tätigkeit hinaus zu speziellen Fragen beraten können.
Themen sind z.B.
• akademische Allgemeinmedizin, Tätigkeiten in DEGAM, Lehre und Forschung
• Beratung zu speziellen Fachfragen (z.B. Arzneimitteltherapie)
• Frauen in der Medizin, Vereinbarkeit Beruf und Familie
• Zusatzbezeichnungen und Schwerpunkte (Geriatrie, manuelle Medizin, Palliativmedizin, Psychosomatische Grundversorgung, Schlafmedizin, Schmerztherapie, Sportmedizin ….)
• Beratung bei Konflikten mit dem Arbeitgeber
• Beratung zum Quereinstieg
• Werkzeugkasten für die Niederlassung, Abrechnung & Wirtschaftlichkeit
• Aufgabe und Angebote vom Hausärzteverband
Gruppenmentoring:
Im Gruppenmentoring treffen sich 6-12 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung viermal im Jahr in lokalen Gruppen und besprechen unter Moderation eines erfahrenen Mentors zentrale, sie betreffende Themen rund um die Weiterbildung und Zukunftsplanung.

Mentorinnen/Mentoren sind erfahrene und qualifizierte Fachärzte/innen für Allgemeinmedizin, die darauf vorbereitet wurden, Ärzte während der gesamten Weiterbildung kompetent zu beraten. Sie stehen meist auch für individuelle Fragen außerhalb der Gruppensitzungen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ziel des Gruppenmentorings ist die Optimierung der individuellen Weiterbildung und die Unterstützung bei der Zukunftsplanung.
• Förderung bei Entwicklung möglicher Zukunftsperspektiven
• Förderung der Selbstreflexion
• Vermittlung direkter Unterstützungs- und Beratungsangebote
• Beratung in Konfliktsituationen
• Förderung von Austausch und Vernetzung mit Peers

Im Moment bestehen 4 Mentoringgruppen in Bielefeld, Hagen, Herne und Münster, weitere sind im Aufbau.