Beitrag zur Transformation traditioneller Stahlproduzenten zu industriellen Produkt-Service-Anbietern veröffentlicht

15.12.2017



Globalisierung und Überkapazitäten führen zu zunehmendem Wettbewerb innerhalb des Stahlmarktes. Daher sind die Stahlproduzenten gezwungen, in neue und vielversprechende Märkte einzusteigen. Hierzu zählt insbesondere der Offshore-Windenergiemarkt. Um in diesem Markt erfolgreich zu agieren, müssen Stahlproduzenten innovative Leistungsangebote in Form von industriellen Produkt-Service Systemen anbieten. Der Einstieg in den Offshore-Windenergiemarkt in Kombination mit dem Angebot von IPS2 erfordert eine Transformation des bestehenden Geschäftsmodells des Stahlproduzenten. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Konfiguration der Schlüsselressourcen herausfordernd, da der Stahlproduzent innerhalb des neuen Geschäftsmodells ebenso neue Kompetenzen benötigt. Hierbei stellt sich die Frage, ob diese Kompetenzen innerhalb des eigenen Unternehmens oder durch Kooperation mit geeigneten Partnern aufgebaut werden sollten. Zur Beantwortung dieser Frage besteht der dringende Bedarf einer integrativen Analyse. Das vorliegende Paper untersucht diese Fragestellung unter Anwendung des ganzheitlichen System Dynamics-Ansatzes innerhalb einer praktischen Fallstudie.

(Ries, E., Grandjean, L., Steven, M., From a traditional steel producer towards an industrial product-service systems provider in the German offshore wind market – a system-oriented practical case study, in: International Journal of Markets and Business Systems 3, 2017, No. 1, S. 18-38.)

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