60 Jahre Montanmitbestimmung

Tagung 25.05.2011 in Bochum

60 Jahre Montanmitbestimmung: Demokratie aus Kohle und Stahl

Den Auseinandersetzungen um das Montanmitbestimmungsgesetz wird im historischen Rückblick nicht nur für die Ausgestaltung der Arbeitsbeziehungen in Deutschland, sondern auch für die Fundierung der Demokratie zentrale Bedeutung zugesprochen. Zugleich spiegeln sich in den Auseinandersetzungen über das Montanmitbestimmungsgesetz auch die Debatten über die Stellung der Gewerkschaften im modernen Staat und über den (Wieder-)Aufbau einer demokratischen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in der Bundesrepublik Deutschland wider.
Aus Anlass des 60. Jahrestages der Verkündigung des Montanmitbestimmungsgesetzes am 21. Mai 1951 richten das Institut für soziale Bewegungen  in Verbindung mit dem Verein zur Förderung des Instituts für soziale Bewegungen - und die Hans-Böckler-Stiftung eine gemeinsame Fachtagung aus. Diese Veranstaltung teilt sich in ein wissenschaftliches Symposium am Nachmittag des 25. Mai 2011, bei der ausgewiesene Fachexperten den historischen Hintergrund der Montanmitbestimmung in Deutschland und Westeuropa beleuchten, sowie eine öffentliche Podiumsdiskussion am Abend des 25. Mai 2011, in der die Bedeutung der Montanmitbestimmung für die Ausgestaltung der industriellen Beziehungen in Deutschland erörtert wird.
Beide Veranstaltungsteile richten sich nicht nur an Fachwissenschaftler, sondern stehen allen interessierten Bürgern offen. Eine Anmeldung auf dem umseitigen Formular ist notwendig, Kosten fallen keine an.




Tagungsprogramm   (319.1 kB)


für alle Bilder: © Kay Meiners, Redaktion Mitbestimmung, Hans-Böckler-Stiftung Düsseldorf

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