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Dr. Kirsten Schmidt
Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
Alfried Krupp-Schülerlabor der Wissenschaften
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Tel.: 0234/32-24723
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Wieder da: Geschichts-Projekt „Von Zeit- zu Zweitzeugen?“

27. Februar 2025

Für Schüler*innen der Mittel- und Oberstufe

Was können wir aus den Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden für unsere Gegenwart lernen?

Das Sterben von Zeitzeugen ist eigentlich ein ganz normaler Vorgang. Geht es jedoch um außergewöhnliche historische Ereignisse wie den Holocaust, dann werden die Erinnerungen der Miterlebenden besonders interessant und ihr Verlust ist schmerzhaft und endgültig. Heute gibt es nicht mehr viele Zeitzeugen, die ihre (Über-)Lebensgeschichten erzählen können. Es ist daher ein wichtiges Anliegen, diese Geschichten zu sammeln und zu bewahren. Was aber können wir aus subjektiven Erinnerungen über die Vergangenheit lernen? Und inwiefern lässt sich dieses Wissen in unsere Gegenwart übertragen? Diesen Fragen können Schüler*innen der Mittelstufe (ab Klasse 9) und Oberstufe nun wieder im Projekt
„Von Zeit- zu Zweitzeugen?“ nachgehen. Anhand von authentischem Interview- und Begleitmaterial erhalten die Schüler*innen Einblicke in die Biografien, das Elend und Leid, die Verfolgung und Vernichtung, aber auch in die sehr unterschiedlichen Lebenswege von Holocaust-Überlebenden nach 1945. Mit der Gestaltung eines Lapbooks entwerfen die Schüler*innen dabei kreativ ihr eigenes Take-Home-Produkt.
Das Projekt soll vor allem zur Förderung der Erinnerungskultur beitragen. Es bietet darüber hinaus inhaltliche Anknüpfungspunkte an den Kernlehrplan der Sek. I (IF 8 „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg“) und der Sek. II (IF 5 „Die Zeit des Nationalsozialismus“).

Die nächsten freien Termine für das Projekt sind der 01.04. und der 04.04.2025.
Bei Fragen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an das Koordinationsbüro-GG (Tel.: 0234-32 24723, Mail: schuelerlabor-gg@rub.de).